22.11.2006 INDIGORUSH live im Knaack!

Erste Runde im emergenza-Bandwettbewerb locker genommen!

Die erste Runde im weltweiten emergenza-Bandwettbewerb war für INDIGORUSH keine Hürde. Im Knaack wurden sie Zweiter (die ersten vier Bands kamen weiter). Obwohl sie nur wenig an die Fans herangetreten waren und auch nicht allzu viele aus dem eigenen Umfeld da waren, war das Weiterkommen kein Problem. Die Band selbst sah es auch als Herausforderung, ein eher neutrales Publikum zu begeistern. Als Einzige an diesem Abend gelang es ihnen, für richtige Stimmung (nur echt mit blauer Federboa!) zu sorgen. Dabei waren alle angetretenen Bands keine "Anfänger" - die konnten alle richtig spielen! Selbst die nur mit wenigen Stimmen bedachten Letztplazierten von Cartago spielten technisch auf hohem Niveau. Beim emergenza-Bandwettbewerb, der weltweit in mehr als 150 Städten ausgetragen wird, kommt es jedoch in den ersten Runden darauf an, möglichst viele eigene Fans zu erreichen, die dann für die Band stimmen. Denn über das Weiterkommen entscheiden die Zuschauer per Handzeichen! So waren am Ende die Surfer von Freak Waves knapp vorn, die einfach ihre eigenen Fans vollzählig hinter sich hatten. Für das Berliner Halbfinale im Mai 2007 im SO 36 müssen auch die Jungs von INDIGORUSH wieder die gesamte Fanbasis rekrutieren, was natürlich bei Konzerten mitten in der Woche nicht ganz so einfach ist...

Auch für alle RANDORI-Judoka sollte dieser Tag im Mai Pflichtprogramm sein! Ich denke, 150 Leute müssten reichen, um sicher das Finale in der Columbiahalle zu erreichen! Das sollten wir schaffen!
Dort entscheidet dann erstmals eine profesionelle Jury über Wohl und Wehe. Und ein Auftritt in der Columbia-Halle hat schon ´was! Also, haltet Euch alle Abende im Mai frei - es wird sich sicher lohnen!

Beim Halbfinale wird die Band auch wieder zu Viert am Start sein, Gitarrist Benny fehlte im Knaack aus beruflichen Gründen. Gerade seine Gitarrenduelle mit Sänger Martin können noch einmal das entscheidende Quentchen sein, um das Publikum restlos zu begeistern. Auf der nicht so großen Bühne des Knaack rockten Martin, Torsten und Ronny auch zu Dritt erstklassig. Da wurde sogar wild getanzt. Die zahlreichen Rufe nach Zugabe mussten leider unerhört bleiben, da jede Band nur eine bestimmte Zeit für ihre Auftritt hat. Sie mussten sich kurz fassen, so wurde am Ende "Indigo god" nur kurz angespielt. Mit "stream of life" war sogar ein ganz neuer song im Programm. Nicht fehlen durften "blown away" und "delayed" - mein Favorit an diesem Abend war "I don´t know"!
An dieser Stelle sei ein kurzer Blick zurück gestattet. Vor einem Jahr waren die Jungs längst nicht so eingespielt wie beim diesjährigen Auftritt. Torsten erweist sich als deutlich mehr als nur ein Ersatz für Mark, Ronny hat  sein Schlagzeug richtig lieb gewonnen und Martin seine Stimme weit besser im Griff, er braucht nicht mehr lange, um "eingesungen" zu sein. Mit dieser gewachsenen Qualität und den treuen Fans im Rücken sollte das Projekt "Columbia-Halle" realisierbar sein!

Bis Mai werden die Vier sicher weiter an ihrem Programm feilen und es im weit größeren SO 36 richtig krachen lassen mit ihrem guten, erdigen, aber immer melodischen Rock. INDIGORUSH spielen eben Indigo-Rock!

 

PS:
Inzwischen ist die live-DVD vom Konzert im Acud fertig. Interessenten melden sich bei Stephan.