Kampfsportschule RANDORI Berlin Steglitz (Logo)

29.01.2011 BEM u17, u20

Sechs Berliner Meister!

Die erste Meisterschaft im Neuen Jahr ist natürlich immer besonders wichtig. Wo geht es lang? Haben wir genug trainiert? Was lief falsch?

Ziel war es, mit möglichst vielen Judoka zur Nordostdeutschen Meisterschaft zu fahren. Insgesamt 23 unserer Judoka werden am 12./13.02. in Strausberg auf der Matte stehen!
Das sind noch vier mehr als im vergangenen Jahr.

Dafür haben wir intensiv trainiert, einige Sonntag noch dazu genommen. Gerade im gemeinsamen Training mit den erfahrenen Wettkämpfern wie Marcel, Leif oder Sascha haben sich die Nachwuchskämpfer viel abschauen können. Denis hat Trainingspläne geschrieben, wir haben versucht, individuell an den Wettkampftechniken zu arbeiten.

Ob das letztlich den Erfolg bringt, werden wir erst nach den Deutschen Meisterschaften sehen. Doch diese Berliner Meisterschaften waren schon ein erster, sehr positiver Schritt!

Herzlichen Glückwunsch allen Plazierten!

 

Den Anfang machte früh in der Lilli-Henoch-Halle die weibliche u17. Den ersten Titel 2011 holte Ronja - und wie!
Sie liess ihren Kontrahentinnen keine Chance und gewann alle drei Kämpfe schnell und überzeugend mit tollen Ippon-Würfen! Klasse!

Bis 57 kg war sowohl für Sarah als auch für Norina mehr drin. Beide hätten auch gut und gerne gegeneinander im Finale stehen können. Sarah führte im Halbfinale gegen die spätere Meisterin Angelina Pawlak (Samurai) schon mit Wazaari, auch Norina hatte ihr Halbfinale eigentlich im Griff...

Sophie begann mit einem tollen Uchi-Mata. Gegen Celine Mertens verlor sie leider das Halbfinale. Am Arm gehandicapt konnte sie leider Bronze nicht festhalten, den Stichkampf gewann sie jedoch klar.

u17w
-48 5. Sophie Badenhop
-57 3. Norina Werner
-57 3. Sarah Junge
-63 1. Ronja Habermann

Kompletter Medaillensatz bis 66 kg!
Das war sicher ein highlight! Leroy und Alex spazierten ins Finale, das Leroy im Übergang vom Stand in den Boden für sich entscheiden konnte. Aus dem Haltegriff gab es kein Entkommen!
Benny machte das Treppchen komplett. Nach unglücklich im golden score verlorenen Auftaktkampf war er in der Trostrunde nicht mehr aufzuhalten und holte schließlich mit einem krachenden O-Soto-Gari Bronze!

Überraschungssieger des Tages war András, der bisher kein Glück auf Berliner Einzelmeisterschaften hatte. Das Los bescherte ihm dazu noch einen Angstgegner nach dem anderen!
Doch András bezwang einen nach dem Anderen! Gegen Reetz (Lotos) gewann er im golden score durch eine Art Te-Guruma, gegen Islam Dschamaldaev (JTB) gewann er im Halbfinale mit Uchi-Mata und im Finale hielt er Oscar Roser (Einheit Pankow) fest!
Die Freude über seinen ersten Titel war riesig!

Auch Oskar stand im Finale! Mit zwei problemlosen Siegen kam er dort hin. Leider konnte Finalgegner Surabov (KIK) seine körperliche Überlegenheit ausspielen - eine tolle Silbermedaille!
Marius kämpfte sich nach seiner Auftaktniederlage durch die Trostrunde und bezwang schließlich im kleinen Finale Oskars Halbfinalgegner - Bronze - klasse!

Henry musste sich gleich zu Beginn dem späteren Meister Maik Möller (Lotos) geschlagen geben, die Beiden kennen sich ja!
In der Trostrunde gewann er zweimal klar, leider verlor er etwas unglücklich um Platz drei. Da geht noch mehr!

Florian konnte bis 50 kg leider nicht so richtig Akzente setzen, wurde Siebter. Dabei hatte auch er sich im Training voll ´reingehängt und hatte wie alle anderen, die erstmals bei der u17 am Start waren, prima mitgekämpft.

u17m
-43 2. Oskar Bergmann
-43 3. Marius Kucharzak
-46 1. András Németh
-50 7. Florian Gabriel
-60 5. Henry Cheong
-66 1. Leroy Dunker
-66 2. Alexander Völker
-66 3. Benjamin Jusko

Internes Finale bis 48 kg, doch die angeschlagene Sophie verzichtete vernünftigerweise auf den Kampf gegen Cynthia, die damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte.

Ronja holte sich in der u20 ihren zweiten Titel des Tages! Das war so nicht zu erwarten angesichts des starken Feldes! Gleich im ersten Kampf hatte es Ronja mit Annika Stroth (Olympia) zu tun, die schon Dritte bei Deutschen Meisterschaften war. Einer unglücklichen Wertung lief Ronja den ganzen Kampf hinterher, machte jedoch richtig Druck. Dies war sicher eine der Ursachen für die zwei Strafen, die Annika Stroth im Kampf mit Vivi noch in der letzten Minute erhielt. Vivi gewann. Im Modus jeder-gegen-jeden war somit wieder alles offen. Hätte Vivi auch noch ihren letzten Kampf gewonnen, wäre sie sogar Zweite geworden. Ronja dagegen konnte gegen Stella Przybyl (HHJT) gewinnen. Gegen Karen Zielke (EBJC) gewannen Beide. Den direkten Vergleich entschied Ronja gegen Vivi mit Uchi-Mata. Die bessere Unterbewertung brachte ihr den Titel!

Den Titel hätte auch Jenny holen können. Leider lief sie Melanie Lebreton (VfL Tegel) im Finale ein wenig zu sehr hinterher... Silber ist auch schön!

Bis 57 kg waren wir gleich mit drei Starterinnen dabei. Sophia gelang das Comeback des Tages! Gegen unsere Bundesliga-Gaststarterin Hedda Ridderskamp verlor sie nur ganz knapp. Hedda setzte sich danach gegen Sarah erst im golden score durch. Sarah hatte ihren Auftaktkampf gewonnen. Sophia holte sich anschließend in der Trostrunde einen Sieg. Ihre Kämpfe um Bronze verloren leider Beide, so dass es im Stichkampf um den besseren fünften Platz gegeneinander ging. Hier gelang Sophia ein eindrucksvoller Konter - Ippon für Ko-Soto-Gake!
Norina hatte kein Losglück und musste mit Platz sieben vorlieb nehmen.

u20w
-48 1. Cynthia Schwarzlose
-48 2. Sophie Badenhop
-52 3. Roxana Westphal
-57 5. Sophia Pfleiderer
-57 5. Sarah Junge
-57 7. Norina Werner
-63 1. Ronja Habermann
-63 3. Vivien Merkel
-70 2. Jenny Hartfiel

Jonas war mit seinem sechsten Titel sechster Sieger des Tages!
Einem problemlosen Auftaktkampf folgte ein hart erkämpfter Erfolg im Halbfinale gegen Alex Hoppstock (Bushido), Jonas holte Wazaari mit Seoi-Otoshi. Im Finale wartete der nächste Bushido-Kämpfer. Sören Puttkammer hatte gleich zu Anfang gegen Robin gewinnen können. Robin fühlte sich ohnehin nicht gut und verzichtete auf die Trostrunde.
Das Finale entschied Jonas mit Wazaari für eine Art O-Uchi-Gari gegen Sören und freute sich zurecht!

Bis 66 kg war Grigori auf dem besten Weg ins Finale. Er besiegte Marvin Büttner (Arashi), den Tegler Koch und im Halbfinale gegen Dennis Bittmann (PSV) war er auf dem richtigen Wege. Leider gab Grigori im golden score doch noch ein Yuko ab.
Das kleine Finale bescherte ihm erneut Marvin Büttner als Gegner und Bronze für Tai-Otoshi.
In der selben Klasse erwischte Michi gar keinen guten Tag.

Bis 60 kg verlor Janis zu Anfang gegen Per Schuldt (Olympia). In der Trostrunde legte er jedoch richtig los und siegte zweimal mit Ippon (toller Uchi-Mata) - Bronze!

Bis 81 kg unterlag Rebin gleich zu Beginn dem späteren Sieger Hendrik Haase (JV Berlin-Tegel). Gegen Todorovic (Bushido) gewann er mit einem krachenden Ko-Soto-Gake. Im Kampf um Bronze gegen Niklas Marten (GutsMuths) liess er viel Kraft, die ihm im Stichkampf fehlte. Da jedoch zwei vor ihm Plazierte nicht zur NODEM dürfen, weil sie keine deutschen Staatsbürger sind, darf Rebin dennoch mit nach Strausberg.

u20m
-60 3. Janis Scharmer
-66 3. Grigori Paris
-66 9. Michael Pustilnik
-73 1. Jonas von Münchow
-73 7. Robin Maiwald
-81 5. Rebin Ahmad


Weitere Fotos, auch von Karl-Heinz, folgen!!!

 

 

Und die NODEM u17, u20 wurde wieder neu ausgeschrieben, jetzt scheint es aber fest zu sein!

NODEM u17 am 12.02.2011 in Strausberg
NODEM u20 am 13.02.2011 in Strausberg

Wiegen männlich jeweils 8:30
Wiegen weiblich jeweils 12:00

Mehr dazu unter den Terminen!
http://www.randori-berlin.de/randori-ev/judo/alle-termine/

 

 

Wer sich gerne die offizielle Berichterstattung des JVB-Pressewarts antun möchte, werfe einen Blick auf:
http://www.judo-verband-berlin.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=405:berliner-meisterschaften-u17u20-am-29-januar-2011

Immerhin finden sich auf der JVB-Seite die kompletten Ergebnislisten!
http://www.judo-verband-berlin.de

Ansonsten ist diese Form der Berichterstattung eine Beleidigung für alle, die auf dieser Meisterschaft gekämpft haben!

Natürlich sind die Teilnehmerzahlen rückläufig! Dies sagt aber nichts über die Qualität aus!
Dieses permanente Gejammer eines Vorstandsmitglieds des Verbandes ist in keiner Weise konstruktiv!

So wird man der Probleme nicht Herr!!!

 

 

Und für die Freunde der Statistik sei angemerkt:
Von unseren sechs Meistertiteln war keiner kampflos!
Auf den Plätzen folgen Samurai (vier Titel) und der TSV Rudow (drei Titel).
Bei 23 Startern zur NODEM kann auch kein anderer Verein mithalten!