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27.07.2012 Erste Woche Sommer-Camp am Köriser See

Die Erwachsenen hatten viel Vergnügen bei königlichem Wetter!

Das war wieder ein großer Spaß, auch ohne Prüfung!


Nach Paul und Jonas ist Janis nunmehr bereits unser dritter FSJler (früher hiess so etwas Zivi). Ganz seinen Wünschen entsprechend darf er sich literarisch austoben.
Hier nun sein Bericht zur ersten Sommer-Woche am Köriser See:

 

Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein – das fantastische Wetter steigerte die Erwartungshaltung der Dan-Anwärter in die erste Trainingslagerwoche.

Doch nach dem Mittagessen gab es noch etwas zu verdauen: Die Prüfungen sollten entfallen!

Vorerst ernüchtert trafen sich die Judoka danach auf der Matte zum ersten Training mit einem neuen Ziel vor Augen, nämlich der am 2. Dezember stattfindenden offiziellen Danprüfung.

Die darauf folgenden Tage dienten also einer intensiven Technikschulung mit den Schwerpunkten Spezialtechnik, Kata und Boden, doch auch das Standprogramm kam keinesfalls zu kurz.

Das Festigen der Spezialtechnik mit dem Hauptaugenmerk auf die Würfe Harai-goshi und Uchi-mata, war verbunden mit einem großartigen Stabilisationstraining unter der fachmännischen Aufsicht von Thomas Erdmann (Anm: Leiter der Physiotherapie im Martin-Luther-Krankenhaus).

Ein echtes Highlight war die Krafteinheit nach dem Mittagessen. Unter der prallen Sonne stellte Arnim einen Kraftzirkel zusammen, der es wirklich in sich hatte. Nach insgesamt sechs Durchläufen ging es, bereits vollständig durchnässt, auf den Bolzplatz, wo drei alte, vielseitig einsetzbare Autoreifen zum Rumpf- und Koordinationstraining bereitlagen.

Anschließend traf sich wer Lust hatte zum Baden am Strand – das Wasser war herrlich!

Vom Abendessen gestärkt wurden die Katas für den ersten 1. und 2. Dan eingehend via Videomaterial studiert und anschließend auf der Matte geübt.

Nach getaner Arbeit und der heiß ersehnten Dusche versammelte man sich noch am Grillplatz zum gemütlichen Beisammensitzen, nicht selten wurden bei den Unterhaltungen die Chancen der deutschen Judoka in London diskutiert.

Den Abschluss des Camps bildete der Besuch von Marco Beischmidt am Freitag, der allen Prüflingen die Chance gab Teile des Programms vorzuführen und eine weitere Meinung und Ratschläge zu bekommen.

Alles in allem verbrachten wir eine schöne Woche zusammen und das Training hat sich selbstverständlich auch ohne abschließende Prüfung wirklich gelohnt!!!