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Erster Bundesliga-Kampf gegen Strausberg

Männer verlieren leider in eigener Halle!

Dass es schwer werden würden, war uns allen klar. Dennoch hätten wir natürlich gerne vor eigenem Publikum gewonnen. So nahmen die Strausberger die Punkte mit und siegten verdient.

Dennoch war die Stimmung klasse und insbesondere unsere jungen Judoka waren begeistert, einmal erwachsene Judoka auf solch hohem Niveau zu sehen.

Vielen, vielen Dank, dass so viele Leute in der Halle waren und uns vorbildlich unterstützt haben. Hoffentlich ist das in zwei Wochen gegen den Aufstiegsfavoriten aus Bottrop wieder so!!!

Samstag, 26.04.2008
Cole Sports Center
Hüttenweg 41 - 45
Ecke Marshallstr. - in der Nähe der Clayalllee (Mc Drive)
Berlin-Zehlendorf
(U-Bhf. Oskar-Helene-Heim)

Danach haben wir nur noch einen Heimkampf am 07.06. gegen Mönchengladbach. Leider haben wir es zu Hause mit den stärkeren Teams zu tun. Da müssen wir eben auswärts punkten!

Die Ehre des ersten Kampfes wurde der Klasse bis 81 kg und damit Robert zu Teil. Gegen Marc Schumann ging es hin und her, der Griffkampf war hart. Letztlich konnte sich Robert nach nicht ganz vier Minuten doch noch vorzeitig mit einem Abtaucher (Bild zwei) durchsetzen - 1:0 für uns (Bild eins)!
In der Klasse über 100 kg (Bild drei) hatte es Andreas ("Schlag den Raab" - eigentlich bis 100 kg) mit Sebastian Hesse zu tun. Leider konnte er seinen Geschwindigkeitsvorteil nicht nutzen und wurde mit Ko-Soto-Gake umgebogen. Dabei verdrehte er sich auch noch das Knie. Zum Glück nicht weiter schlimm.
Der Team-Captain Sascha (das war ein ganz besonderer Kampf für ihn: als zweiter RANDORI-Kämpfer überhaupt knackte er die Grenze von 750 Kämpfen!)hatte es mit Oliver Borchardt zu tun, der in der vergangenen Saison ziemlich erfolgreich war. Die erste zählbare Aktion brachte Yuko, allerdings nicht für Sascha, obwohl wir fest dieser Ansicht waren...
Zur Halbzeit konnte sich Sascha mit Uchi-Mata durchsetzen und ging mit Wazaari in Führung. Yuko wäre zutreffender gewesen, ausgleichende Gerechtigkeit für den Yuko davor. Praktisch mit dem Schlußgong entschied Sascha den Kampf mit Seoi-Nage (Bild vier) noch vorzeitig - 2:1 für uns!

An dieser Stelle hätten wir abbrechen sollen...
Leif war bis 73 kg gegen Meienberg ohne echte Chance (Bild fünf). Philipp Eul verlor bis 66 kg in nur 19 Sekunden gegen Manuel Latza. Nicht viel länger stand zu unser aller Entsetzen Günni, der sich im Kampf gegen Tim Paulat mehr oder minder selbst warf (Bild sechs). War ein wenig übermotiviert, kann passieren.
Bis 90 kg kämpfte Christian Nowak gegen Felix Hagenau (Bild sieben) über die gesamte Zeit, verlor leider jedoch mit Wazaari.

Damit stand es nach dem ersten Durchgang 5:2 für Strausberg.

Nach der Pause setzten wir auf volles Risiko. Drei neue Leute müssen nach dem Reglement eingesetzt werden. Die Motivation und die Stimmung waren da, um vielleicht das Unmögliche möglich zumachen... (Bild acht)

Bis 81 kg durfte Fabian ´ran. Leider konnte er sich gegen Marc Schumann nur zwei Minuten lang zur Wehr setzen.
Jens-Peter dominierte gegen Sebastian Hesse im Griffkampf (Bild neun), ging durch eine Strafe in Führung. Er blieb seiner Linie treu und attackierte permanent weiter. Doch eine weitere Strafe bekam der Strausberger nicht. Zu unser aller Entsetzen wurde stattdessen elf Sekunden vor Ende Jens-Peter bestraft. Er soll zu Boden gezogen haben. Nur dass in dieser Aktion Sebastian Hesse auf den Knieen war... Unentschieden!

Fairerweise muss ich sagen, dass Sascha gar nicht mehr auf die Matte wollte. Zu sehr hatte ihn der Kampf davor beansprucht. Doch wir mussten etwas riskieren... Leider ging es schief. Sascha hatte seine Chancen (Bild zehn), doch die Kraft verliess ihn nach und nach, so dass Patrick Stoff mit Seoi-Nage den Kampf entscheiden konnte (drittes Bild in der nächsten News).

Den größten Bock schossen die Kampfrichter - es waren nur zwei da, Nummer drei fehlte unentschuldigt - im Kampf bis 73 kg. Hier kam es zum einzigen Revanchekampf des Tages. Leif (viertes Bild nächste News) befand sich beim Würgeansatz von Matthias Meienberg in der Bank, als es "Mate" hiess. Doch der Strausberger liess nicht los. Beim zweiten Ruf "Mate" hatte er Leif auf den Bauch gedrückt, wobei Leif noch immer klar erkennbar klammerte. Erst danach wurde er gedreht und die Würgetechnik zeigte absolute Wirkung. Leif musste geweckt werden, kein Drama. So etwas kann passieren. Marcel, der glänzend durch die Veranstaltung führte (Bild nächste News), meinte, Leif habe sich kurz eine Auszeit genommen.
Grotesk wurde es, als die Kampfrichter "Ippon" gegen Leif zeigten. Nach ärztlicher Behandlung darf er nicht mehr weiterkämpfen, war die Begründung. Ob das Hochheben von Leifs Beinen eine solche Behandlung darstellt, weiß ich nicht sicher. Jedoch wurde die Aktion durch den Kontrahenten hervorgerufen (und ein Eingreifen der Kampfrichter dauerte ewig, der Außen klebte förmlich am Stuhl). Das war wirklich schlecht. Zum Glück war dies kein entscheidender Punkt, ansonsten wären die Herren in Schwarz sicher anders von uns belegt worden...

Zweienhalb Minuten wehrte sich Robert bis 66 kg nach Kräften gegen Manuel Latza. Günni (fünftes Bild nächste News - zu spät!) holte mit einem tollen Uchi-Mata schnell unseren dritten Punkt!
Den vierten Punkt holte im letzten Kampf Robert, den wir bis 90 kg hochgestellt hatten. In diesem Fall wurde der Mut zum Risiko belohnt. Robert holte erst Yuko und schließlich Wazaari (Bild sechs folgende News). Damit gewann er auch seinen zweiten Kampf - klasse!

4:9 unterlagen wir dem KSC Strausberg

-60 Enrico Günther, Puya Hariri
-66 Philipp Eul, Robert Bluschke Thomas Krannich
-73 Leif Harraß, Philipp Heine, Martin Röhl
-81 Robert Hoffmann, Fabian Künstler, Arne Wyrwala
-90 Christian Nowak, Tomas Zorn, Stephan Steigmann
-100 Sascha Heu, Andreas Schmieder, Benjamin Kleiß-Macht
+100 Jens-PeterBischof, Arnim Röhl, David Thüring, Martin Kleiß-Macht

Leider konnten wir unserem treuen Publikum nicht mehr bieten. Wir hätten lieber gewonnen...

Nun müssen wir eben in Leverkusen gewinnen!

In zwei Wochen sind wir wieder in Berlin auf der Matte!

Wettkampfliste und Tabelle unter:
<link http: www.judobundesliga.de>www.judobundesliga.de

Wir sind in der 2. Bundesliga Nord!

 

Ein besonderer Dank gilt noch unseren Sponsoren, die das Abenteuer Bundesliga ermöglicht haben:

Die Physiotherapie der Schlosspark-Klinik

Das Autohaus Kroymans

Die Kfz-Meisterwerkstatt Macht

Mit Beule zu Bolle

Kfz-Sachverständigenbüro Marks

Fa. Pfister - Gas, Wasser, Sanitär

Heizungsbau Kleinert

Zahnarztpraxis Brunotte

Die Fa. Ökofrost

und speziell für die Jugend die Berliner Bank

Vielen Dank!

 

Ein weiterer Dank geht an den stellvertrenden Bezirksbürgermeister, Herrn Stäglin, der es uns ermöglicht hat, im wunderschönen Cole Sports Center zu kämpfen! Die alte Baskettballhalle der Amerikaner ist für uns wie geschaffen!

Vielen Dank!

 

Und noch ein besonderer Dank an all die Eltern, die für das erstklassige Büfett gesorgt haben! War echt lecker wieder!

Vielen Dank!